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Toter Schwan in KonstanzVogelgrippe im Anflug – wieder einmal

Wie schon in früheren Jahren könnte sich die Viruserkrankung auch hierzulande ausbreiten. Zugvögel aus Nordeuropa spielen bei der Verbreitung eine Rolle.

Anfang Woche ist in Konstanz ein toter Schwan gefunden worden. Er war mit dem Vogelgrippe-Virus infiziert.
Anfang Woche ist in Konstanz ein toter Schwan gefunden worden. Er war mit dem Vogelgrippe-Virus infiziert.
Foto: Marc Dahinden

In Konstanz ist ein toter Schwan gefunden worden, verendet an der Vogelgrippe. Das teilten deutsche Behörden am Montag mit. Am Dienstag informierte das Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) über diesen ersten nachgewiesenen Fall in der Bodenseeregion.

Der positiv getestete Konstanzer Schwan wurde am Seerhein gefunden. Also etwa beim Rheinkilometer null, wo der Rhein den Bodensee verlässt und durch Konstanz in den Untersee weiterfliesst. Bis zum Rheinfall sind es 50 Kilometer, das Stammertal liegt 30 Kilometer von Konstanz entfernt. Es ist also wohl nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Fälle in der Schweiz respektive der Region festgestellt werden. «Die Wahrscheinlichkeit, dass die Vogelgrippe auch in die Schweiz kommt, ist hoch», schreibt das BLV.

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