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Kolumne von Tamara FunicielloVom Wie und vom Was

Die Berichterstattung über das Klimacamp auf dem Bundesplatz folgt dem immer gleichen Muster bei sozialen Bewegungen: Statt über Inhalte wird über die Form geredet.

Ohne sie hätten Frauen am heutigen Abstimmungssonntag nichts zu melden: Demonstrantinnen machen sich am 1. März 1969 auf dem Bundesplatz in Bern für das Frauenstimmrecht stark.
Ohne sie hätten Frauen am heutigen Abstimmungssonntag nichts zu melden: Demonstrantinnen machen sich am 1. März 1969 auf dem Bundesplatz in Bern für das Frauenstimmrecht stark.
Foto: Photopress-Archiv, Keystone

Anfang Woche haben Klimaaktivist*innen ohne Bewilligung den Bundesplatz besetzt. In der Diskussion darüber läuft einiges schief. Zeit für eine kleine Analyse. Beginnen wir mit dem Einmaleins des zivilen Ungehorsams. Ziviler Ungehorsam ist ein politisches Mittel. Mit einem friedlichen, symbolischen Verstoss gegen eine geltende Bestimmung will man auf ein drängendes gesellschaftliches Problem aufmerksam machen, das sonst kein Gehör findet.

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