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Nahostkonflikt entzündet sich auf TempelbergVon den Unruhen in Jerusalem profitieren die Mächtigen beider Seiten

Der Brennpunkt des Nahostkonflikts: Israelische Sicherheitskräfte und palästinensische Demonstranten liefern sich vor der Al-Aqsa-Moschee eine Strassenschlacht.
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Zehntausende hatten sich zum Gebet versammelt

Gebet vor dem Felsendom: Zehntausende Menschen hatten sich am letzten Freitag des Ramadan versammelt.

Für Abbas eine willkommene Ablenkung

Nach den abgesagten Wahlen: Für Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, der im Westjordanland regiert, sind die aufflammenden Konflikte ein willkommenes Ablenkungsmanöver.

Regierungsbildung in Israel gefährdet

Die Chance für Premier Benjamin Netanyahu: Die Welle der Gewalt könnte die Bemühungen zur Bildung einer neuen israelischen Regierung erschweren.
15 Kommentare
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    TonDelwel

    Die israelische Regierung, die ständig erklärt, dass sie für die „einzige Demokratie im Nahen Osten“ zuständig ist und das Recht der Gläubigen aller Glaubensrichtungen respektiert, ihren Glauben in Jerusalem und im gesamten Heiligen Land zu praktizieren, ist absolut unzureichend.

    Gewalt ist ein fester Bestandteil des Lebens der Bewohner Jerusalems, auch wenn Beobachter von außen die Straßen als "ruhig" betrachten. Und es geht nicht um eine Deeskalation von „beiden Seiten“.

    Das vergangene Jahr war für palästinensische Jerusalemer besonders gewalttätig. Die Auswirkungen von COVID-19 auf die Gemeinde werden von den Auswirkungen unerbittlicher Belästigung, Verhaftungen, Hauszerstörungen und Vertreibungen durch die israelischen Behörden überschattet, die letztendlich auf die ethnische Säuberung der Stadt abzielen.

    Niemand sollte sich über die Wut wundern, die die Palästinenser gegen die israelischen Besatzungsbehörden in der Stadt hegen. Die Verletzung der Rechte ihrer Gemeinschaft ist endlos und direkt für jede Zunahme von Gewalt verantwortlich.

    Für die palästinensischen Jerusalemer ist es geradezu widerlich, Klischees über den „Kreislauf der Gewalt“ zu hören, eine „Rückkehr zur Ruhe“ zu fordern und im Allgemeinen beide Seiten anzurufen, wenn Gewalt ausbricht. Und wir haben sie in den letzten Wochen wieder gehört. In Jerusalem gibt es keine zwei gleichen Seiten.

    Das Problem mit diesen Aussagen ist, dass sie die Tatsache tünchen, dass Jerusalem eine Stadt unter gewaltsamer Besetz