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Gefährliche VerletzungenWann Sie bei einem Katzenbiss zum Arzt sollten

Wenn das geliebte Haustier zubeisst, kann es zu Infektionen kommen – mit teilweise gravierenden Folgen wie schweren Blutvergiftungen oder gar Amputationen.

Aus Spiel kann schnell ernst werden: Stubentiger beherbergen eine Fülle an aggressiven Keimen in ihrem Maul, und ihre spitzen Zähne dringen meist weiter ein, als der erste Anschein es vermuten lässt.
Aus Spiel kann schnell ernst werden: Stubentiger beherbergen eine Fülle an aggressiven Keimen in ihrem Maul, und ihre spitzen Zähne dringen meist weiter ein, als der erste Anschein es vermuten lässt.
Foto: Plainpicture

Es war frühmorgens, noch dunkel in der Stube, und die 67-jährige Karin M. wollte bloss ihr schlafendes Büsi kraulen. Doch Fipsi mochte nicht am Bauch gestreichelt werden – und biss zu. Nicht schlimm, dachte M.

Einen Tag später war sie im Spital, mit dick geschwollener und hochroter Hand. Eigentlich habe sie gleich wieder heimgehen wollen, sagt M., aber der Arzt habe sie gewarnt: «Es kommt immer wieder vor, dass Menschen nach einem Katzenbiss die Hand amputiert werden muss.» Dieses Schreckensszenario tat seine Wirkung – M. blieb. Dank Antibiotika verheilte die Wundinfektion folgenlos, und die Rentnerin durfte nach drei Tagen mit noch verbundenem Unterarm wieder nach Hause.

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