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Tiere im Nazi-RegimeWar Hitlers Blondi eine Mitläuferin?

Warum Hitler Hunde liebte und Nazis Katzen hassten: Aus der Tierperspektive wirft ein Buch neues Licht auf die NS-Ideologie, die Millionen Menschen das Leben kostete.

«Das einzige Wesen, das mir wirklich treu ist»: Hitler und seine Blondi bei einem Spaziergang in Berchtesgaden.
«Das einzige Wesen, das mir wirklich treu ist»: Hitler und seine Blondi bei einem Spaziergang in Berchtesgaden.
Foto: Keystone

Wir sahen «Hitlers Helfer», «Hitlers Helfer II», «Hitlers Kinder» (fünfteilig), also all die Film-Dokus von Guido Knopp. Hinzu kamen die grossen Nazibiografien, etwa über Heinrich Himmler, der gemäss dem Historiker Peter Longerich an einer Bindungsstörung litt. Oder zu Joseph Goebbels, der – wiederum Longerich – von einem krankhaften Narzissmus getrieben war. Oder über Eva Braun, die sich – so die Historikerin Heike B. Görtemaker – ihren Platz an Hitlers Seite durch «emotionale Erpressung» gesichert hatte: 1932 unternahm Braun einen Selbstmordversuch. Danach soll Hitler erklärt haben, er müsse sich «von jetzt an um sie kümmern», so etwas dürfe «nicht noch einmal vorkommen».

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