Zum Hauptinhalt springen

Anekdoten aus GuntalingenWas ein Weinländer «Luusbueb» in den 50ern alles anstellte

Markus Soller hat ein Buch über seine Kindheit im Stammertal geschrieben. Die 22 detaillierten Kurzgeschichten fühlen sich an wie eine kleine Zeitreise.

Markus Soller wuchs in Guntalingen als Jüngster einer Arbeiterfamilie auf.
Markus Soller wuchs in Guntalingen als Jüngster einer Arbeiterfamilie auf.
Foto: Jonas Gabrieli

Jeder mehr oder weniger anständige Protagonist braucht einen Kumpan. Asterix hat Obelix, Heidi hat Peter und der Guntalinger Markus «Küssli» Soller hatte «Hämmerli». Sein bester Freund war der Sohn des Dorfschmieds, deshalb dieser Spitzname.

Zusammen erlebten die beiden so manches Abenteuer in den 50er-Jahren. Als beim Mistverteilen auf den Feldern einmal drei weisse, mit Schrot durchsiebte Hühner zum Vorschein kamen, war der Grossmutter rasch klar, wer wohl dahinterstecken würde.

Manchmal folgte die Strafe auch sogleich: etwa, als «Küssli und Hämmerli» sich verbotenerweise in den Stall begeben und Soller am Ende in einem Kuhfladen landet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.