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Hörproben aus Tram und ZugWelche ÖV-Durchsage gefällt Ihnen am besten?

Wir werden per Lautsprecher zum Maskentragen ermahnt: in Zürich poetisch, in Basel sec – und Luzern verweist auf den Bundesrat.

Der erste Tag der Maskenpflicht: Metro in Lausanne am 6. Juli 2020.
Der erste Tag der Maskenpflicht: Metro in Lausanne am 6. Juli 2020.
Foto: Keystone

Seit einer Woche gilt nun die Maskenpflicht, und die Transportunternehmen weisen in unterschiedlicher Manier darauf hin.

Die SBB setzen im Regionalverkehr auf die automatisierte Durchsage, im Fernverkehr informiert das Zugpersonal dagegen live. SBB und Post sind die sogenannten Systemführerinnen des hiesigen Verkehrs und stellen während der Pandemie gratis Standarddurchsagen als Vorlage zur Verfügung. Auf diese stützen sich etwa die Basler Verkehrsbetriebe oder die Städtischen Verkehrsbetriebe Bern.

Andere Unternehmen kreieren eigene Durchsagen. Die Verkehrsbetriebe Zürich etwa versuchens poetisch: «Die Maske ist jetzt ein Muss, in Tram und Bus.» Die Verkehrsbetriebe Luzern dagegen verweisen allfällige Kritiker und Querulanten gleich an die höhere Instanz: «Der Bundesrat hat entschieden…» Ziemlich direkt geht es in Berlin zu – als kurzer Blick ennet die Grenze in unsere Auswahl aufgenommen: Hier wird «Maskenmuffeln» mit der Busse gedroht.

21 Kommentare
    erika hugentobler

    letzthin gehört in einem zug der SBB: "Wir weisen Sie darauf hin, dass im öffentlichen Verkehr Maskenpflicht besteht." (oder so ähnlich). nein nicht im "öffentlichen verkehr" (alle reden davon, aber keiner traut sich), sondern in "öffentlichen verkehrsmitteln". sprache sollte schon genau sein, damit sie richtig verstanden wird. BIG SMILE!