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Klimaziele in GefahrHeizen die Winterthurer weiter so dreckig, rückt «netto null bis 2050» in weite Ferne

Foto: Marc Dahinden

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Foto: Madeleine Schoder
2 Kommentare
    Andreas Diethelm

    20 Jahre irreführende Werbung durch ein weitverzweigtes Netz von Erdgasverbünden und verbänden, Lobbyunternehmen, kommunalen und städtischen Versorgern mit dem lindengrünen Laubblatt, ist stet ins Unterbewusstsein der Kunden eingesickert und zeigt die erwünschte Wirkung. Die Werbeagentur, die den Fake-Auftritt ersonnen hat, war das Geld wert. Ein Muster: „Wir versorgen unsere Kundinnen und Kunden zuverlässig mit klimafreundlicher Wärme und Kälte. Erdgas ist ein natürlicher Energieträger (…) wird mit der Einspeisung von Biogas, synthetischem Erdgas und Wasserstoff immer grüner.“

    Die Schweizerische Lauterkeitskommission (SLK) hat denn auch eine diesbezügliche Beschwerde von Greenpeace in fast allen Punkten gutgeheissen. Bloss, was kümmert es die Branche. Erstaunlich, dass sich bisher kein Kläger bereit fand, die verwirrenden und tatsachenwidrigen Darstellungen gestützt auf das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) Art. 3, lit. h, vor Gericht geltend zu machen.