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Lebensmittelallergiker aus WinterthurWenn schon ein wenig Milch lebensgefährlich ist

Für den neunjährigen Sohn von Sandra Kopp sind bereits geringe Mengen von Lebensmitteln wie Milch, Fisch und Eier eine Gefahr. Die Familie muss achtgeben und hat immer ein Notfallset mit Adrenalinspritze dabei.

Sandra Kopp kauft jede Woche auf dem Markt in der Steinberggasse ein, Fertigprodukte nur selten.
Sandra Kopp kauft jede Woche auf dem Markt in der Steinberggasse ein, Fertigprodukte nur selten.
Foto: Marc Dahinden

«Wir sind im Restaurant, als die Lippen und Mundschleimhäute unseres Sohnes anschwellen. Sein Gesicht wird grün und blass. Es ist ihm übel, er hat Bauchschmerzen. Er sieht furchtbar aus.» So schildert Sandra Kopp in einem Blogbeitrag einen Vorfall, der sich vor rund viereinhalb Jahren abgespielt hat. Die Familie Kopp sass damals in einem Restaurant in Südtirol, der älteste Sohn isst ein Sorbet, ein allergenfreies. Doch am Glace-Portionierer sind Spuren von Milch. Sie reichen, um die starken Reaktionen des damals rund fünfjährigen Buben auszulösen.

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