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Editorial zur Corona-KriseWer hat schon Mitleid mit Krisengewinnlern?

Wegen wegbrechender Steuern und steigender Sozialausgaben steuern Städte und Gemeinden auf eine grosse Finanzierungslücke zu.

Unternehmer springen in die Lücke: Die Weinbauern Diederik Michel und Alain Schwarzenbach stellten im April ihre Produktion um und stellten aus Melasse Ethanol für Desinfektionsmittel her.
Unternehmer springen in die Lücke: Die Weinbauern Diederik Michel und Alain Schwarzenbach stellten im April ihre Produktion um und stellten aus Melasse Ethanol für Desinfektionsmittel her.
Foto: Raisa Durandi

«Schlimmer als das Grounding der Swissair»: Der Stadtpräsident von Kloten bringt mit seinem Vergleich auf den Punkt, was uns als Folge der Corona-Krise noch blüht. Städten und Gemeinden brechen die Steuereinnahmen weg, weil viele Unternehmen Verluste machen. Mit 15 bis 40 Prozent Mindereinnahmen ist zu rechnen, wie eine Umfrage des Städteverbandes bei 70 Städten ergeben hat. Ab 2022 werden zudem die Ausgaben für die Sozialhilfe steil ansteigen, weil dann die in der Krise Entlassenen aus der Arbeitslosenversicherung herausfallen.

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