Zum Hauptinhalt springen

10 Prozent Plastik im AbfallWeshalb der Kanton Zürich plötzlich Plastikabfall trennen will

Plastikabfälle sammeln ist für die Umwelt nur sinnvoll, wenn der Plastik richtig verwertet wird. Eine Vereinbarung zwischen Kanton und Entsorgungsunternehmen soll das gewährleisten.

Müll im Kehrichtbunker der Kehrichtverwertungsanlage Hagenholz – mehr als zehn Prozent ist Plastik.
Müll im Kehrichtbunker der Kehrichtverwertungsanlage Hagenholz – mehr als zehn Prozent ist Plastik.
Themenfoto: Keystone

Die Kunststoffschale des gewaschenen Salats aus dem Grossverteiler, die Sandwich- und die Guetsliverpackung aus Plastik, die leere Shampooflasche: All das landet im Hauskehricht. Mehr als zehn Gewichtsprozent davon machen Kunststoffverpackungen aus.

Pro Einwohner im Kanton Zürich sind das rund 20 Kilogramm Plastikabfälle im Jahr – PET-Flaschen ausgenommen. Werden die Plastikabfälle in der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) verbrannt, wird zwar Strom und Fernwärme gewonnen, der Rohstoff Erdöl geht aber unwiederbringlich verloren. Zudem wird bei der Verbrennung von Plastik CO₂ freigesetzt, was zur Erderwärmung beiträgt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.