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Zugunglück bei WinterthurWie das Auto auf die Geleise kam, bleibt rätselhaft

Am Montagabend wurde ein Auto bei Schottikon von zwei Zügen eingeklemmt. Die Lenkerin des Fahrzeugs hatte sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. Wie das Auto auf die Geleise geraten konnte, ist noch unklar.

Zwischen diesen beiden Zügen auf der SBB-Strecke zwischen Schottikon und Elgg wurde am Montagabend ein Personenwagen eingeklemmt.
Zwischen diesen beiden Zügen auf der SBB-Strecke zwischen Schottikon und Elgg wurde am Montagabend ein Personenwagen eingeklemmt.
Foto: Marc Dahinden
Foto: Marc Dahinden
Foto: Marc Dahinden
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Montagabend in Schottikon, kurz vor 22.30 Uhr. Eine Anwohnerin, die um diese Zeit einen Kopfhörer trug, nimmt so etwas wie ein leichtes Erdbeben wahr. «Es hat ein wenig geschüttelt», erinnert sie sich. Ihre Mutter habe dann in der Dunkelheit zwei stillstehende Züge gesehen. Ein Auto haben Mutter und Tochter allerdings nicht bemerkt. Das ist jedoch auch nicht weiter verwunderlich. Denn zu diesem Zeitpunkt war das Personenauto bereits zwischen den beiden Zügen eingeklemmt.

«Nach etwa 20 Minuten haben wir dann ganz viele Sirenen gehört», sagt die Anwohnerin. Und nochmals einige Minuten später sei ein Helikopter in der Nähe der Unfallstelle gelandet. Dieser sei erst nach Mitternacht wieder weggeflogen, erzählte die Anwohnerin. «Uns war jedoch schnell klar: Hier ist etwas Grösseres passiert.»

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