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Kolumne Ben MooreWie das Internet den Klimaschutz behindert

Heute kann sich jeder mithilfe von ein paar Google-Suchen zum selbsternannten Experten machen, der falsche Informationen und wilde Verschwörungstheorien aufgreift. Ein Vorschlag zur Regulierung.

In den ersten vier Milliarden Jahren der Geschichte unserer Erde war die Oberfläche unseres Planeten leer und öd, ohne jegliches Leben. Hätte in jener Zeit ein Organismus versucht, auf der Erdoberfläche Fuss zu fassen, wäre seine DNA durch die intensive ultraviolette Strahlung der Sonne in Stücke gerissen worden. Vor rund 600 Millionen Jahren jedoch begann der Sauerstoffgehalt auf das heutige Niveau anzusteigen. Dies führte dazu, dass sich eine schützende Ozonschicht bildete, die es dem Leben ermöglichte, die Erdoberfläche zu besiedeln.

Ozon ist die Sonnencreme unseres Planeten und blockiert einen grossen Teil der schädlichen ultravioletten Strahlung der Sonne. Es ist ein empfindliches Molekül aus drei Sauerstoffatomen, das in der Stratosphäre ständig hergestellt und wieder zerstört wird. In den Siebzigerjahren entdeckten Wissenschaftler allerdings, dass künstliche Chemikalien wie FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoff), die in Aerosolen und Kühlmitteln verwendet wurden, das Ozon zerstören und jahrhundertelang in der Atmosphäre bleiben können.

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