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Neue Studie zu den PreisenWie Detailhändler am Label-Poulet verdienen

Freiland- oder Bio-Poulet ist fast doppelt so teuer wie konventionelles Hühnerfleisch. Davon profitieren die Detailhändler, kaum aber die Bauern, so eine neue Studie.

Mehr Platz: Freilandhühner erhalten regelmässig Auslauf auf die Weide.
Mehr Platz: Freilandhühner erhalten regelmässig Auslauf auf die Weide.
Foto: Weingartner, Keystone/Chromorgane

Der Hunger auf Hühnchen wächst. Schweizerinnen und Schweizer essen mittlerweile 14,2 Kilogramm pro Jahr und Kopf; vor 15 Jahren waren es erst 8 Kilogramm. Poulet gilt als gesund, weil es fettarm ist. Der Boom hat jedoch eine Kehrseite zumindest aus Sicht des Schweizer Tierschutzes (STS). «Beim konventionell hergestellten Geflügelfleisch ist der Preiskampf ruinös, die Preise werden künstlich tief gehalten», sagt Stefan Flückiger, Geschäftsführer Agrarpolitik beim STS.

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