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Bezirksgericht WinterthurWie ein ZHAW-Informatiker 170’000 Franken ertrog

Er bestellte für die Hochschule im grossen Stil Laptops und Handys und verkaufte sie privat weiter. Bis er aufflog, dauerte es über zweieinhalb Jahre.

Mit gefälschten Bestellungen bereicherte sich ein Mitarbeiter über 31 Monate: ZHAW, im Bild die Hochschul-Bibliothek.
Mit gefälschten Bestellungen bereicherte sich ein Mitarbeiter über 31 Monate: ZHAW, im Bild die Hochschul-Bibliothek.
Foto: Madeleine Schoder

Es hätte der Zürcher Hochschule ZHAW auffallen können, dass die Kosten für Druckertoner in den Jahren 2016 bis 2018 ziemlich hoch ausfielen. Dieser Verbrauchsartikel war jeweils auf den Rechnungen angegeben, die der ZHAW-Informatiker im Beschaffungssystem hinterlegte. Doch die Belege waren gefälscht.

In Wahrheit hatte der Mitarbeiter bei den entsprechenden Onlineshops teure Laptops und Handys der Marke Apple gekauft. Diese Neuware verkaufte er bei einem auf Apple spezialisierten Gebrauchthändler zum halben Preis weiter. Der Erlös wanderte auf sein Konto. Einen Teil der Geräte behielt er selbst. Etwa eine Nintendo-Spielkonsole, ein 1000-fränkiges Fernglas oder eine Drohne für fast 2000 Franken.

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