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Vortrag zum Corona-Impfstoff in WinterthurWie komplex ein Impfstoff ist

Der Immunologe Martin Bachmann sprach an einem Vortrag über die Eigenheiten des Coronavirus und gab einen Einblick in seine Arbeit auf der Suche nach einem Impfstoff.

Gut sechzig Leute wollten wissen, wie der Immunologe Martin Bachmann am Corona-Impfstoff arbeitet. Es durften weniger Leute als üblich in den Hörsaal.
Gut sechzig Leute wollten wissen, wie der Immunologe Martin Bachmann am Corona-Impfstoff arbeitet. Es durften weniger Leute als üblich in den Hörsaal.
Foto: Heinz Diener

Nur jeder zweite Platz im Hörsaal war besetzt, und alle Besucherinnen und Besucher trugen wegen des Schutzkonzepts Masken. Das Bild passte zum Thema des Abends. Gut sechzig Personen kamen am Freitag an die ZHAW und wollten auf Einladung der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Winterthur (NGW) hören, was der Berner Professor Martin Bachmann über seine Arbeit zu berichten hat; über den «langen Weg zum Corona-Impfstoff», so der Titel des Vortrags.

Weniger Tote in der Schweiz

Mitten in der zweiten Welle seien wir, sagte Bachmann zum Einstieg, und zeigte zunächst einige Statistiken der John-Hopkins-Universität, mit denen er klare Fakten auf den Tisch legte. Das Virus habe sich demnach bei uns nicht abgeschwächt, sondern die Therapie habe sich verbessert. Anders lasse sich nicht erklären, weshalb es in der Schweiz täglich so viele Ansteckungen gebe und gleichzeitig weniger Tote. In anderen Ländern sehe diese Statistik anders aus. Eindrücklich ist die abgeflachte Kurve in China. Bachmann dazu: «Die Chinesen haben die Pandemie unter Kontrolle.»

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