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Quarantäne für InhaftierteWie Soldaten im Gefängnis Horgen ihren Dienst leisten

Die ehemalige Haftanstalt Horgen wurde zu einem Quarantäne-Gefängnis umfunktioniert. Die Armee gewährte dieser Zeitung einen Blick hinter die Mauern.

Stefan Ledergerber (Fachoffizier), Marc Eiermann (Gefängnisleiter) und Marc Huldi (Soldat) betreten das wiedereröffnete Horgner Gefängnis.
Stefan Ledergerber (Fachoffizier), Marc Eiermann (Gefängnisleiter) und Marc Huldi (Soldat) betreten das wiedereröffnete Horgner Gefängnis.
Foto: Manuela Matt

Ein Piepsen signalisiert, dass die metallene Eingangstür des Gefängnis Horgen entriegelt wurde. Die im Dezember geschlossene Anstalt ist seit dem 2. April wieder in Betrieb und damit auch die Sicherheitsvorkehrungen. In den Gängen stehen Betreuer, die Bildschirme der Zentrale zeigen zahlreiche Überwachungsvideos, und um von einem Raum in den nächsten zu kommen, braucht man einen Code. «Viele Türen öffnen sich sogar nur per Funk», erklärt Gefängnisleiter Marc Eiermann. So könne kein Insasse durch das Erspähen der Zahlenkombination entkommen.

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