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Klimastreiks in Winterthur«Winterthur soll autofrei werden»

Ein Jahr nach dem ersten Klimastreik in Winterthur sind die Aktivisten ernüchtert. Wie sie weiterkämpfen wollen und was das Coronavirus für sie bedeutet, erklären Selma Wydler und Björn Müller im Interview.

Björn Müller (17), der eine Lehre als Forstwart macht, und Primarlehrerin Selma Wydler (24) gehören zum Kern der Winterthurer Klimastreik-Bewegung.
Björn Müller (17), der eine Lehre als Forstwart macht, und Primarlehrerin Selma Wydler (24) gehören zum Kern der Winterthurer Klimastreik-Bewegung.
Foto: Madeleine Schoder

Vor einem Jahr habt ihr den ersten Klimastreik organisiert. Wie schaut ihr darauf zurück?

Selma Wydler: Es kamen sehr viele Leute, und da war dieses Gefühl, dass endlich etwas geht. Die Demos haben die Klimakrise ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Und doch muss man heute im Rückblick sagen, dass nicht wirklich etwas passiert ist.

Björn Müller: Wir können nicht zufrieden sein, solange unsere Forderungen nicht erfüllt sind: Netto-Null-Emissionen bis 2030, Klimagerechtigkeit und einen echten Klimanotstand. Keinen symbolischen, wie ihn die Stadt Winterthur ausgerufen hat. Wenn ein Notstand ausgerufen wird, soll auch danach gehandelt werden. Der weltweite CO
2-Ausstoss steigt weiter, wenn auch langsamer. Was es braucht, ist eine sofortige markante Reduktion.

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