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200 Wähler wollten noch mehr wissen

Am 23. September wird im Stammertal gewählt. Wer soll die fusionierte Gemeinde künftig regieren? Am Podiumsgespräch konnten sich die Wähler ein Bild von den Amtsanwärtern machen.

Die 56-Jährige (parteilos) möchte die neue Gemeindepräsidentin werden. Sie wohnt in Oberstammheim und arbeitet als Sicher­heitsbeauftragte am Flughafen Zürich. Sie will die vier Gemeinden «einen».
Die 56-Jährige (parteilos) möchte die neue Gemeindepräsidentin werden. Sie wohnt in Oberstammheim und arbeitet als Sicher­heitsbeauftragte am Flughafen Zürich. Sie will die vier Gemeinden «einen».
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Der 46-Jährige (parteilos) will einen Sitz im Gemeinderat. Er wohnt in Unterstammheim und ist Bäckermeister. Politisch steht er FDP und SVP nahe. Er möchte ausgeglichene Finanzen und eine Immobilienstrategie
Der 46-Jährige (parteilos) will einen Sitz im Gemeinderat. Er wohnt in Unterstammheim und ist Bäckermeister. Politisch steht er FDP und SVP nahe. Er möchte ausgeglichene Finanzen und eine Immobilienstrategie
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Einige Amtsanwärter haben es nicht an die Podiumsdiskussion geschafft, stellen sich aber für ein Amt zur Verfügung: Urs Ulrich (FDP) aus Oberstammheim möchte in den Gemeinderat. Für die Schulpflege kandidieren zudem Heidi Mosimann aus Oberstammheim und Gabriela Weinig aus Unterstammheim, beide parteilos. Christoph Frei aus Unterstammheim, auch parteilos, möchte als einer von dreien Schulpräsident werden.Um das Podium einigermassen überschaubar zu halten, waren die sechs Kandidierenden für die fünf Sitze in der Rechnungsprüfungskommission nicht eingeladen. Sie heissen: Bruno Arnold, Miriam Hübscher, Karin Kappeler, Roger Schär (auch als Präsident), Eduard Schibli und Hansruedi Ulrich.
Einige Amtsanwärter haben es nicht an die Podiumsdiskussion geschafft, stellen sich aber für ein Amt zur Verfügung: Urs Ulrich (FDP) aus Oberstammheim möchte in den Gemeinderat. Für die Schulpflege kandidieren zudem Heidi Mosimann aus Oberstammheim und Gabriela Weinig aus Unterstammheim, beide parteilos. Christoph Frei aus Unterstammheim, auch parteilos, möchte als einer von dreien Schulpräsident werden.Um das Podium einigermassen überschaubar zu halten, waren die sechs Kandidierenden für die fünf Sitze in der Rechnungsprüfungskommission nicht eingeladen. Sie heissen: Bruno Arnold, Miriam Hübscher, Karin Kappeler, Roger Schär (auch als Präsident), Eduard Schibli und Hansruedi Ulrich.
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Das Interesse an den Ämtern in der Grossgemeinde Stammertal, zu der sich Waltalingen sowie Unter- und Oberstammheim im Januar zusammenschliessen werden, ist gross. Für alle Behörden stehen mehr Interessierte zur Verfügung, als Sitze vorhanden sind.

Das Interesse am Podium von Mittwochabend im Schwertsaal in Oberstammheim , zu dem die drei Zeitungen «Landbote», «Andelfinger Zeitung» und «Schaffhauser Nachrichten» geladen hatten, war riesig. Gut 200 Personen sassen an den Tischen und lauschten gespannt, praktisch jeder Stuhl war besetzt.

Wie haben sich die einzelnen Kandidaten geschlagen? Wer hat wann, was gesagt? Verfolgen Sie die gesamte Podiumsdiskussion hier nochmals in voller Länge.

Freude an der Präsentation

Besonders gross ist bei den Kandidierenden das Interesse am Gemeinderat: Hier bewerben sich neun Personen um fünf Sitze. In die Schulpflege möchten sieben Personen gewählt werden, Platz gibt es aber nur für fünf. Und für die Rechnungsprüfungskommission bewerben sich sechs Personen für fünf Sitze.

Auf der Bühne standen 12 der insgesamt 22 Kandidierenden Red und Antwort. Um das Gespräch einigermassen überschaubar zu gestalten, waren nur die Bewerberinnen und Bewerber für Gemeinderat und Schulpflege eingeladen, nicht aber die Rechnungsprüfungskommission. Moderiert wurde das Podium von den Journalisten Markus Brupbacher, Silvia Müller und Mark Gasser. Alle Kandidierenden schienen Freude daran zu haben, sich den Wählerinnen und Wählern präsentieren zu dürfen.

Eine echte Wahl

In mehreren Runden konnten die Bewerber ihr Profil zeigen und schärfen. Gekämpft wird aber nicht nur um die Behördensitze, sondern auch um die höchsten Ämter von Gemeinderat und Schule: Beatrice Ammann (parteilos) und Hansruedi Langhart (SVP) möchten das Gemeindepräsidium. Mit den beiden haben die Stammertaler gleich zwei valable, aber dennoch unterschiedliche Bewerber: Langhart sitzt seit zwölf Jahren im Gemeinderat, Ammann seit 16. Er hat vier Kinder, sie zwei. Er ist Geschäftsführer, sie Sicherheitsbeauftragte am Flughafen Zürich. Er macht in der Freizeit Musik, sie gerne Sport. Langhart meinte, mit der Fusion beginne politisch «ein neues Spiel», das er spannend finde, und er sei bereit, auch in unangenehmen Situationen mal den Kopf hinzuhalten. Ammann möchte keine Quotenfrau sein. «Die Wähler entscheiden, was für sie stimmt.» Sie setzt auf Kommunikation, um Konflikten entgegenzuwirken.

Für das Präsidium der neuen Schulpflege bewerben sich gleich drei Personen: Anita Fleury (parteilos) und Lorenzo Galvan (SVP) und Christoph Frei (parteilos). Am Podium nahmen jedoch nur Fleury und Galvan teil. Sie ist Seklehrerin, er amtete schon mal als Schulpfleger. Eins ist sicher: Das Stammertal hat am 23. September eine echte Wahl. Ein ausführlicher Bericht folgt in der morgigen Ausgabe.

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