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A1 bei Winterthur soll 8 Spuren erhalten

Die A1 soll bei Winterthur auf acht Spuren ausgebaut werden. Die zuständige Kantonsratskommission hat sich mit 10 zu 5 Stimmen für die beiden entsprechenden Richtplaneinträge ausgesprochen. Angesichts dieser Mehrheitsverhältnisse zeichnet sich auch eine Zustimmung im Kantonsrat ab.

Soll bald achtspurig werden: Die A1 bei Winterthur.
Soll bald achtspurig werden: Die A1 bei Winterthur.
Keystone

Die Minderheit der Kommission - bestehend aus SP, Grünen und GLP - lehnt die Vorhaben ab: Bei einem Ausbau der Verkehrskapazitäten rund um Winterthur werde kein Engpass behoben, sondern dieser lediglich an einen anderen Ort verschoben, macht sie geltend. Und im Oberland bestehe gar keine Lücke, zudem sei der Verkehr dort hausgemacht.

Die bürgerliche Mehrheit stimmt den Richtplanänderungen hingegen zu. «Es handelt sich um einen Eintrag für einen wichtigen Kapazitätsausbau auf der zentralen Ost-West-Achse der Schweiz», schreibt sie in ihrer Stellungnahme zu einem allfälligen Ausbau der A1 zwischen Baltenswil und Winterthur-Töss. Die Lückenschliessung der Autobahn zwischen Uster und Hinwil bezeichnet die Mehrheit als «seit langem überfällig».

Die Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt stimmte zudem klar mit 14 zu 1 Stimme einem geänderten Richtplaneintrag für die Zentrumserschliessung Neuhegi-Grüze in Winterthur zu. Die Beratungen über die Einträge für die Glattalautobahn und das Depot der Limmattalbahn hat die Kommission noch nicht abgeschlossen, wie sie am Freitag mitteilte.

SDA/past

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