Zum Hauptinhalt springen

Die alten Büros der Stadt sind gefragt

Mit dem Umzug der Stadtverwaltung in den Superblock wurden auf einen Schlag viele zentral gelegene ­Häuser leer. Nun zeigt sich: Das Fremdvermieten läuft gut. 90 Prozent seien vergeben, heisst es, kleine Büros seien gefragt.

Früher städtische Büros, jetzt neue Nutzungen.
Früher städtische Büros, jetzt neue Nutzungen.
David Baer

Der Aufwand hat sich gelohnt, und dieser Aufwand war gross. Konrad Gull und sein Team haben in den letzten zwölf Monaten für alle frei werdenden Liegenschaften Dokumentationen erstellt mit genauen Grössenangaben und Mietpreisen von Dutzenden, ja Hunderten Einzelbüros. Gull ist Chef Immobilienbewirtschaftung bei der Stadt Winterthur und hatte die schwierige Aufgabe, diese reichlich kleinräumige Bürolandschaft möglichst schnell, gut und einträglich zu vermieten – und das in einem Umfeld mit einem riesigen Überangebot an Büroflächen. Trotzdem kann er jetzt, wo der Umzug der Stadtverwaltung in den Superblock grösstenteils vollzogen ist, konstatieren: Es war den grossen Aufwand wert, man kann von einem Erfolg bei der Vermietung sprechen. «Dass es so viele relativ kleine und zentral gelegene Mietobjekte sind, hat uns sicher geholfen», sagt Gull.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.