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Genug!

Jetzt ist genug! Fertig! Die leidige Geschichte um den Holzmann Holidi muss endlich zu einem Schluss kommen. Besser gestern als heute. Oder einfach: so schnell als möglich. Kran und Lastwagen her, verladen und weg. Auch wenn es nochmals Protest gibt: Es ist jetzt genug!

Unterdessen ist längst egal, ob der Holzmann nun auf den Friedhof kommt oder ins Wildschweingehege oder in den Wald oder auf den Scheiterhaufen. Alles ist besser, als im Graben vor sich hinzugammeln und Stück um Stück zu zerbröseln. Dass dem Holzmann dieses Wochenende auch noch sein berühmtestes Teil abhandengekommen ist, dieses jüngste Kapitel hätte man ihm gerne erspart. Man soll ihm doch einfach endlich einen Abgang gewähren. Er hat es längst verdient.

Am Anfang war die Diskussion ja noch spannend. Wie soll man mit Facebook-Protestierenden umgehen? Soll das Volk über Kunst im öffentlichen Raum mitbestimmen, allenfalls sogar abstimmen? Wie vergänglich ist ein Kunstwerk aus Holz? Was wäre ein würdiger Ersatz für den grössten Liebling der Stadt? Darüber liess sich trefflich streiten. Doch die ­Gespräche stehen längst an einem toten Punkt. Auch ehemalige Holidi-Protestanten haben unterdessen genug vom ewigen Hin und Her. Es ist Zeit zu handeln.

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