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Kantonsspital kämpft um Leistungsauftrag

Dem Kantonsspital Winterthur wurde der Leistungsauftrag für Eingriffe an der Speiseröhre entzogen. Dagegen wehrt sich das Spital nun vor Bundesverwaltungsgericht.

Beim KSW werden jährlich etwa 17 Teilentfernungen der Speiseröhre (Oesuphagusresektion) durchgeführt. Diesen Leistungsauftrag hat ein Fachgremium der Gesundheitsdirektoren Konferenz GDK nun per 2020 gestrichen.
Beim KSW werden jährlich etwa 17 Teilentfernungen der Speiseröhre (Oesuphagusresektion) durchgeführt. Diesen Leistungsauftrag hat ein Fachgremium der Gesundheitsdirektoren Konferenz GDK nun per 2020 gestrichen.

Am Kantonsspital Winterthur (KSW) dürfen wohl bald eine heiklen Operationen an der Speiseröhre mehr durchgeführt werden. Das zuständige Fachgremium der Konferenz kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren Konferenz (GDK) in Bern hat dem Spital keinen neuen Leistungsauftrag für die sogenannte Oesuphagusresektion erteilt. Das ging letzte Woche aus einem Beschluss des Regierungsrates zur aktualisierten Spitalliste hervor. Geht es nach dem GDK-Fachgremium, ist eine Teilentfernung der Speiseröhre, etwa wegen eines Tumors, ab 2020 im Kanton Zürich nur noch am Universitätsspital, dem Stadtspital Triemli und der Klinik Hirslanden möglich.

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