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Neues Kraftwerk am Töss-Wasserfall: Die Fronten bleiben verhärtet

Investoren und Gegner eines neuen Kleinwasserkraftwerks an der Töss trafen sich nochmals, um die Differenzen zu klären. Gebracht hat es wenig. Die Entegra Wasserkraft AG erwägt nun einen Bau auf der anderen Uferseite.

Am linken Ufer war das Flusskraftwerk geplant, direkt unter dem Wasserfall, doch auch Bäume hätten gefällt werden müssen. Die Stadt und der Verein Aqua Viva rekurrierten dagegen.
Am linken Ufer war das Flusskraftwerk geplant, direkt unter dem Wasserfall, doch auch Bäume hätten gefällt werden müssen. Die Stadt und der Verein Aqua Viva rekurrierten dagegen.
M. Dahinden

Geplant war es am linken Tössufer mit einer Turbine direkt unter dem tosenden Wasserfall, doch dort wird das geplante Kleinwasserkraftwerk Wespimühle wohl nicht mehr gebaut. «Dieses Projekt haben wir auf Eis gelegt», sagt Peter Eichenberger, der Projektleiter der Entregra AG aus St.Gallen. Zusammen mit der Winterthurer Baufirma Leemann+Bretscher träte sie als Investorin auf und wäre am Kraftwerk beteiligt. Doch bei diesem Projekt stockt und staut es schon seit Jahren. Einsprachen dagegen kamen von der Stadt, den Anwohnern und dem Naturschutzverein Aqua Viva. Ende letzten Oktober trafen sich die Parteien letztmals an einem runden Tisch. Auch der Kanton, unter dessen Hoheit die Flüsse liegen, schickte Vertreter der Denkmalpflege und dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) und der Fischerei- und Jagdverwaltung.

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