Justiz

Ombudsfrau steigt auf und muss ­ersetzt werden

Nach 10 Jahren gibt Viviane Sobotich ihr Amt in Winterthur auf um Richterin am Zürcher Verwaltungsgericht zu werden.

Die Nachfolge von Sobotich soll laut Gemeinderatspräsident Andreas Geering vielleicht schon zum Jahreswechsel geregelt werden.

Die Nachfolge von Sobotich soll laut Gemeinderatspräsident Andreas Geering vielleicht schon zum Jahreswechsel geregelt werden. Bild: Marc Dahinden

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Winterthurs Ombudsfrau Viviane ­Sobotich soll Richterin am Zürcher Verwaltungsgericht werden. Dies ist zwar ein Teilzeitamt, das sich aber mit der Stelle als Ombudsfrau, ihrerseits eine 60-Prozent-Stelle, aufgrund der geltenden Verordnung nicht verträgt. Deshalb muss die Stadt die doktorierte Juristin nach zehn Jahren im Amt ersetzen, wie der Parlamentsdienst gestern mitteilte.

SP-Mitglied Sobotich ist für das Amt ohne Gegenkandidat von der interfraktionellen Konferenz des Kantonsrats nominiert worden und soll schon am Montag zur Verwaltungsrichterin gewählt werden. Während einer Übergangsfrist werde sie weiter der Stadt zur Verfügung stehen, sagt Gemeinderatspräsident Andreas Geering (CVP), der die Nachfolge aber «schnellstmöglich», vielleicht zum Jahreswechsel, regeln will. Der neue Ombudsmann oder die neue -frau muss gewählt werden, am 1. Juli sollen die Mitglieder der nötigen Spezialkommission des Stadtparlaments bestimmt werden.

Die Ombudsfrau führt die städtische Ombudsstelle, bei der sich Angestellte und die Bevölkerung über die Verwaltung beschweren können. Jährlich wird ein Arbeitsbericht mit Vermittlungsbeispielen präsentiert.

Erstellt: 23.06.2019, 10:48 Uhr

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