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Stadt erfüllt bei Deutschförderung inzwischen den Minimalstandard

Die Stadt hat das Angebot beim Deutschunterricht für fremdsprachige Schüler inzwischen aufgestockt. Doch eine Kreisschulpflege-Präsidentin betont, dass man sich in Winterthur nach wie vor am Minimalstandard orientiere.

Sechs von zehn Schülerinnen und Schülern mit sprechen nicht gut genug Deutsch und besuchen deshalb die «Deutsch als Zweitsprache»-Kurse.
Sechs von zehn Schülerinnen und Schülern mit sprechen nicht gut genug Deutsch und besuchen deshalb die «Deutsch als Zweitsprache»-Kurse.
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Deutschunterricht für fremdsprachige Kinder schon in der Spielgruppe: Das ist ein Ansatz, den unter anderem auch die oberste Lehrerin der Schweiz unterstützen würde. Denn Kinder, die fremdsprachig aufwachsen und kaum oder gar kein Deutsch können, verpassen in der Schule rasch den Anschluss. Auch die Lehrpersonen sind überfordert. Sie müssen das Tempo drosseln, wenn ein Grossteil der Klasse fremdsprachig ist. Im Kanton Basel-Stadt sind Deutschkurse im Vorschulalter seit mehreren Jahren obligatorisch, die Kosten dafür deckt der Kanton. Der Zürcher Kantonsrat hat im Frühling eine parlamentarische Initiative abgelehnt, die das «Basler Modell» einführen wollte.

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