Zum Hauptinhalt springen

Stadt hält an Schulzivis fest

Am kommenden Montag steigen 1034 Kinder in die erste Klasse ein. Das sind so viele wie noch nie. Gleichzeitig teilt die Stadt mit, dass sie das Projekt Schulzivis ausbaut.

Er absolvierte seinen Zivildienst im Kindergarten Gutschick: Joel Schönenberger.
Er absolvierte seinen Zivildienst im Kindergarten Gutschick: Joel Schönenberger.
Heinz Diener

So viele Erstklässler wie noch nie bestreiten am kommenden Montag in Winterthur ihren ersten Schultag: Für 1034 Kinder beginnt damit der Ernst des Lebens. Auch die insgesamt 536 geführten Schulklassen bedeuten für Winterthur einen Rekord.

Für die 1034 Erstklässlerinnen und Erstklässler wurden 47 neue Regelklassen gebildet, wie es in der Mitteilung der Stadt Winterthur vom Montag heisst. Dazu kommen 10 Zwei- und Mehrklassenabteilungen und 3 Einschulungsklassen. Insgesamt werden die Kinder in 536 Klassen unterrichtet.

Fast alle Stellen besetzt

Zum ersten Mal in den Kindergarten gehen in Winterthur 1110 Kinder. Zwei von den 117 Kindergärten werden als Wald-, beziehungsweise Naturkindergarten geführt. Für alle diese Schul- und Kindergartenkinder sind 1196 Lehrpersonen zuständig - 160 davon beginnen ihre Arbeit neu.

Bis auf einige Kleinstpensen hätten alle Stellen besetzt werden können, heisst es in der Mitteilung weiter. Wie an vielen anderen Orten hält auch in Winterthur der Trend nach mehr weiblichen Lehrpersonen im Schulalltag an: So stehen im neuen Schuljahr 882 Frauen 314 Männer gegenüber.

Projekt «Zivis im Schulbetrieb» wird ausgebaut

Für die stark wachsende Stadt sei es eine grosse Herausforderung , immer rechtzeitig und am richtigen Ort genügend Schul-, Gruppen- und Betreuungsräume zur Verfügung zu stellen, schreibt die Stadt. Mit dem Schulhaus Zinzikon und dem Pavillon Hegifeld werden auf das kommenden Schuljahr 25 neue Klassenräume eröffnet.

Entgegen den Diskussionen auf nationaler Ebene will Winterthur zudem den Einsatz von Zivildienstleistenden im Schulbetrieb weiter ausbauen. Die Erfahrungen des Pilotprojekts im Schulkreis Seen-Mattenbach mit den neun «Zivis» seien für alle Beteiligten in jeder Hinsicht durchwegs positiv gewesen, heisst es.

Die Stadt hat deshalb «mit Überzeugung» beschlossen, das Projekt auf alle vier Schulkreise auszuweiten. Im neuen Schuljahr werden damit in Winterthur insgesamt 22 Zivildienstleistende im Schulalltag zum Einsatz kommen.

SDA

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch