Winterthur

Das Führungsduo verlässt die Musikfestwochen

Nach vier Jahren hören Laura Bösiger und Grégoire Guisolan als Co-Geschäftsführer der Musikfestwochen auf. Die Nachfolge ist noch nicht geregelt.

Laura Bösiger und Grégoire Guisolan sind im kommenden Sommer zum letzten Mal für die Musikfestwochen verantwortlich.

Laura Bösiger und Grégoire Guisolan sind im kommenden Sommer zum letzten Mal für die Musikfestwochen verantwortlich.

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Laura Bösiger und Grégoire Guisolan, die beiden Co-Geschäftsführer der Musikfestwochen, verlassen das Festival nach der kommenden Ausgabe im August. «Wir gehen in Rente. Sorry», schreibt Bösiger auf Facebook. Das ist natürlich ein Scherz, es wäre rund dreissig Jahre zu früh.

«Ein Festival wie die Musikfestwochen ist periodisch auf neue Leute mit frischen Ideen angewiesen.»

Jetzt sei ein guter Zeitpunkt für einen Wechsel, stellt Bösiger auf Anfrage klar. Veränderungsprozesse seien abgeschlossen, das neue Konzept für das Besucherzentrum auf dem Kirchplatz etwa sei realisiert. «Ein Festival wie die Musikfestwochen ist periodisch auf neue Leute mit frischen Ideen angewiesen.»

Bösiger ist beim Verein für die Kommunikation zuständig und medial gut präsent, auch dank ihrer Vernetzung in der Kulturszene. Dass nun Bösiger und Guisolan, der die Administration besorgt, gleichzeitig gehen, sei halb zufällig, halb geplant und gebe den Nachfolgern mehr Spielraum, sagt Bösiger.

Nicht auf dem Traumjob sitzen bleiben

In einem aktuellen Beitrag im «Landboten» zum Berufsbildungskongress von heute Samstag im Salzhaus beschreibt Bösiger ihren Job so, dass man den Eindruck bekommt, es sei ihr Traumjob.

«Das ist er auch», sagt Bösiger. «Trotzdem darf man nicht zwanzig Jahre lang darauf sitzen bleiben. Es braucht Wechsel, das fand ich schon beim Antritt der Stelle.»

Die 32-jährige Bösiger und der 34-jährige Guisolan sind seit vier Jahren Co-Geschäftsführer. Neue Jobs hätten sie noch nicht, es existierten erst Ideen, sagt Bösiger. Für ihre Stellen kann man sich bis zum 24. März bewerben. Gefragt sind Erfahrung im Kulturbereich und Führungserfahrung, wobei die Teamfähigkeit wichtiger ist als Diplome, wie Bösiger betont.

(Der Landbote)

Erstellt: 01.03.2019, 16:33 Uhr

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