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Der Wille zur sinfonischen Grösse

Morgen dirigiert Thomas Zehetmair Bruckners 3. Sinfonie. Die Aufführung steht in einer langen Tradition.

Thomas Zehetmair dirigiert morgen Donnerstag die dritte Sinfonie von Anton Bruckner.
Thomas Zehetmair dirigiert morgen Donnerstag die dritte Sinfonie von Anton Bruckner.

Die Sinfonien von Anton Bruckners sind Klangkörper von unverwechselbarer Physiognomie; manche finden sie dickleibig, den Enthusiasten verklärt sich die aufwendige Klangarbeit zum seelischen Höhenflug.

Der Tutti-Klang, der sich zu monumentalen Hochplateaus aufschichtet, der massive Einsatz des Blechs, die Adagio-Ströme der Streicher, deren pulsierende Energie in den Steigerungswellen – all dies scheint «philharmonische» Orchestergrösse zu verlangen und den grossen Konzertsaal.Das Musikkollegium ist dazu eigentlich zu klein. Es hat aber schon oft bewiesen, dass es – mit einigen Zuzügern – Bruckners Sinfonien keineswegs aus dem Weg zu gehen braucht.

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