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Die Melodie der Verführung

Eva Perón bewegte die Massen, das berühmte Musical über die einstige First Lady Argentiniens lässt das Publikum bis heute ins Theater strömen. Nicht umsonst: Die Staatsoperette Dresden bietet eine heiss-kalt hinreissende Show.

Tanz, Spiel und Gesang in vibrierendem Schwebezustand: Femke Soetenga als Evita und Lars Redlich als Ché im Musical «Evita».
Tanz, Spiel und Gesang in vibrierendem Schwebezustand: Femke Soetenga als Evita und Lars Redlich als Ché im Musical «Evita».
Kai-Uwe Schulte-Bunert

Wer kennt sie nicht, die Jahrhundertmelodie «Don’t Cry for Me, Argentina», diese hingebungsvolle, überströmende Liebeserklärung der Präsidentengattin Eva Perón an die Descamisados, die «Hemdlosen» in ihrem Land? Und wer kann sich ihrer Wirkung entziehen? Verführerischer klingt keine populistische Ansprache, charismatischer leuchtet kein Politstar auf der Bühne als die zärtlich «Evita» und schliesslich «Santa Evita» genannte Lichtgestalt.

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