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Die Welt in den Köpfen

Wie ein lebendig gewordenes Wimmelbild: Das Stück «Not Interesting» der jungen Zürcher Theatertruppe Hirsekorn.Rüegg ist ein berührendes Spiel gegen die soziale Isolation.

Was brauchen wir jetzt noch? «Not Interesting» ist auch eine Geschichtenwerkstatt.
Was brauchen wir jetzt noch? «Not Interesting» ist auch eine Geschichtenwerkstatt.
Tanja Dorendorf / T + T Fotografie

Was braucht Linus? Den Schal? Das orange Wams könnte zur Geschichte von Erwin passen. Und die Stilettos zu Liliane. So heissen drei der Figuren, die vor unseren Augen zum Leben erwachen, mit Bild und Text: Dagmar Hirsekorn zeichnet und malt sie nach der Art von Comicfiguren, von ihrem Tisch werden sie auf eine Wand in der Mitte der Bühne projiziert, und während sie mit geschmeidigem Stift über das Blatt fährt, gibt sie ihren Figuren zugleich eine Sprache. Oder dann übernimmt Jonas Rüegg das Reden und Spielen; er baut auch die Schachtelwände um oder entnimmt ihnen die Requisiten, wie einer, der gerade eine Lieferung vom Bestelldienst bekommen hat. Das Leben und das Erfinden fliessen ineinander.

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