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Energie aus der Tiefsee

Drei sehr unterschiedliche Stücke zeigt das Junior Ballett des Opernhauses. Das filmische «Submerge» von Goyo Montero überzeugt am meisten.

Irgendwie zeitgemäss: «Wounded» von Louis Stiens.
Irgendwie zeitgemäss: «Wounded» von Louis Stiens.
Gregory Batardon

Klassisch, zeitgemäss oder filmreif: Die drei Choreografien, die das Junior Ballett des Zürcher Opernhauses am Samstag zeigte, unterscheiden sich stilistisch stark. Atmosphärisch gleichen sie sich indessen, alle drei sind in kühlen Farbtönen gehalten, die Stimmung ist insgesamt düster. Zum zweiten Mal nach dem März 2017 fand die Premiere im Theater Winterthur statt, wo das rund anderthalbstündige Programm jetzt noch drei Mal läuft.In «Echo of Elements» verwendet Filipe Portugal, Solist am Zürcher Ballett und seit einiger Zeit auch als Choreograph tätig, das atemlos stampfende Orchesterstück «Fearful Symmetries» des Amerikaners John Adams. Das Werk steht in der Tradition der Minimal Music, man kann Anklänge an Swing, Ravels «Bolero» und Strawinskys «Sacre du Printemps» darin hören. Die Projektion im Hintergrund verlängert die Bühne in einen in Blautönen gehaltenen Raum , der von Spiegeln eingefasst wird.

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