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Für die Rolle der Geliebten wie geboren

Die Schauspielerin Alba Rohrwacher liebt extreme Rollen. Das Cameo zeigt als Vorpremiere den neusten Film der Deutsch-Italienerin und erweist ihr in einer kurzen Filmreihe die Reverenz.

Alba Rohrwacher als Mutter in «Le meraviglie».
Alba Rohrwacher als Mutter in «Le meraviglie».
PD

Eine Actionheldin ist Alba Rohrwacher nicht. Selbst dann nicht, wenn sie die Brüste abbindet, in Hosen schlüpft und ein Gewehr trägt wie in Laura Bispuris «Vergine giurata» (2015). Auch die Rolle der Matrone liegt ihr nicht, selbst in Filmen, in denen sie mit beiden Beinen im Leben steht wie in dem von ihrer Schwester Alice Rohrwacher gedrehten «Le meraviglie» (2014), umgibt sie eine Aura, die sie nicht ganz von dieser Welt zu sein scheinen lässt. Das liegt nicht an ihrem Spiel: Alba Rohrwacher ist auf Leinwand stets sehr präsent. «Klarheit und Wahrheit», hat sie einmal gesagt, seien die Grundlagen sowohl ihres Schaffens als auch ihres Umgangs mit Menschen.

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