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«Glücklich sind die ohne Hirn»

Facettenreich, musikalisch und überhaupt nicht klischiert – Nessi Tausendschön und ihr Gitarrist William Mackenzie boten einen unangestrengt-amüsanten Abend.

Unsagbar ist es. Nein, nicht das Musikkabarettprogramm von Nessi Tausendschön, sondern die Mutlosigkeit des ferngebliebenen Publikums, das sich offenbar nicht gerne etwas anschaut, bei dessen Namen es ihm im Kopf nicht sofort klingelt. Doch egal, die paar Enthusiasten, die mit dem Programm «Die wunderbare Welt der Amnesie» am Donnerstag im Casinotheater einen unverwechselbaren Abend erlebten, haben es genossen.

Denn die quirlige Kabarettistin ist so ganz anders: fern des gängigen Frauenkabarett-Klischees, das in Blond gerne auch mal unter die Gürtellinie geht, fern einer alternden Kabarett-Schabracke, welche die letzten Töne von sich gibt, fern auch dem Moralisten-Gelaber, das einem das Lachen versalzt – auch wenn sie genau das zeitweise versucht.

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