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«Heilige Orte» sollen neu belebt werden

An neun alte sakrale Orte aus vorreformatorischer Zeit erinnert die reformierte Kirche Winterthur und lädt dazu ein, sie zu erwandern. Gestartet wird morgen mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Klosterruine Beerenberg.

Installation des Winterthurer Künstlers Erwin Schatzmann bei der Kirche Veltheim.
Installation des Winterthurer Künstlers Erwin Schatzmann bei der Kirche Veltheim.
Helmut Dworschak

Es gibt Orte mit besonderer Ausstrahlung, man kann sie spüren, ohne die Ursache zu kennen. In früheren Zeiten wurden dort Kirchen errichtet oder Friedhöfe; auch vorchristliche rituelle Stätten scheinen oft an ausgezeichneter Lage errichtet zu sein.

Umgekehrt konnten Reliquien, sterbliche Überreste von Heiligen, einen Ort auszeichnen. Er wurde zum Anziehungspunkt, man pilgerte dorthin, der Ort bekam eine Aura. An solche Orte auf dem heutigen Winterthurer Stadtgebiet erinnert nun ein Projekt, das im Auftrag der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden der Stadt zustande kam; es stelle sich die Frage, wie man sie heute beleben wolle, sagte Arnold Steiner, reformierter Pfarrer in Veltheim, an der Medienorientierung. Nicht einbezogen wurde die Stadtkirche, weil man die Aufmerksamkeit auf weniger bekannte Orte richten wollte.

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