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«Ich möchte an mir selbst wachsen»

Chris Cheek zählt zu den grossen Lyrikern unter den Tenorsaxofonisten des Jazz. In Winterthur tritt er am Donnerstag mit der Band des Trompeters Daniel Schenker auf.

Anmut und analytische Schärfe prägen das Spiel des amerikanischen Saxofonisten Chris Cheek. Foto: PD
Anmut und analytische Schärfe prägen das Spiel des amerikanischen Saxofonisten Chris Cheek. Foto: PD

Immer wieder bekommt man zu hören, für einen Jazzmusiker gebe es kein höheres Ziel, als einen eigenen, unverwechselbaren Stil zu entwickeln. Chris Cheek setzt ein grosses Fragezeichen hinter diese geläufige Auffassung: «Sollte man sich von der Vorstellung, eine klare Identität zu haben, nicht eher befreien? Ein Improvisator sollte sich ganz dem Moment hingeben. Dazu gehört die Fähigkeit, auf unterschiedliche Herausforderungen unterschiedlich zu reagieren. Es macht nichts, wenn man dabei hin und wieder die Kontrolle verliert.»

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