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Im Zeichen des Feuerbringers

Viele Beethoven-Abende werden im Jubiläumsjahr 2020 folgen. Das Musikkkollegium geht originell voran: mit Klavierkonzert, Prometheus und einem Androiden.

Die beiden Protagonisten: Kirill Gerstein (l.) und Roberto Gonzalez Monjas. Bild: hb
Die beiden Protagonisten: Kirill Gerstein (l.) und Roberto Gonzalez Monjas. Bild: hb

Präsent war am Konzert mit dem Pianisten Kirill Gerstein und dem Dirigenten Roberto González Monjas zwischen den Werken von Beethoven auch Ferruccio Busoni mit «Romanza e Scherzoso» op. 54, und eine Erfahrung wiederholt sich.

Man begegnet dem Werk des Deutsch-Italieners, der in den Jahren des Ersten Weltkriegs in der Schweiz lebte, nur selten, aber immer, wenn man ihm begegnet, nimmt er für sich ein: Nobel, schwärmisch und hoch virtuos tägt er die Musik von Bach bis zum neuen Klassizismus des 20 Jahrhunderts in sich, nicht nachahmerisch, sondern lebendig. Das war im kurzen Werk für Klavier und Orchester zu hören, das allerdings, gleich nach dem grossartig musizierten 4. Klavierkonzert von Beethoven aufgeführt, keinen leichten Stand hatte.

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