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«In meinen Filmen suche ich nach Antworten»

Der thailändischen Filmemacherin Pimpaka Towira sind an den Kurzfilmtagen zwei Programme gewidmet. Sie ist eine wichtige Stimme im Filmschaffen Südostasiens, das dieses Jahr den Schwerpunkt des Festival-Programms bildet.

Pimpaka Towira kommt für die Kurzfilmtage nach Winterthur.
Pimpaka Towira kommt für die Kurzfilmtage nach Winterthur.
zvg

Frau Towira, in ihrem Kurzfilm «The Purple Kingdom» wird ein Mann von der Polizei entführt und bleibt verschwunden. «Mae/The Mother» zeigt einen korrupten Bestattungsbeamten. Stimmt der Eindruck Film, dass Sie sehr politische Filme machen?Pimpaka Towira:Ja, mehr oder weniger. Wir leben in Thailand in einer unstabilen Gesellschaft. Das führt zu Gewalt. Der Verschwundene in «The Purple Kingdom» gehörte der Minderheit der Karen an. Dieses Volk lebt in den Grenzgebieten Nordwest-Thailands. Ich führte dort einen Filmworkshop durch. Das Ziel dabei war es, dass die Karen den Kurzfilm als Ausdrucksmittel kennen lernten. Unter den Werken der Karen war ein Film, der mich äusserst beeindruckte. Der Autor dieses Films wurde bald darauf entführt und ermordet. Er hatte sich mit einem mächtigen Staatsbeamten angelegt.

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