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Kunst mit schmutzigen Händen

In Winterthur ist der hierzulande weitgehend unbekannte Amerikaner Walead Beshty zu entdecken. Die Spuren von Transport und Montage dürfen darauf auf seinen Werken zu sehen sein.

Die Oxydationsspuren auf dem Kupferblech verweisen auf die Hände, durch die die Installation gegangen ist: Walead Besthy im Kunstmuseum Winterthur.
Die Oxydationsspuren auf dem Kupferblech verweisen auf die Hände, durch die die Installation gegangen ist: Walead Besthy im Kunstmuseum Winterthur.
Madeleine Schoder

Man würde nicht gerade verhaftet, aber die Reaktion fiele ziemlich rigoros aus, würde der Betrachter eine Aluminiumkiste von Donald Judd, dem 1994 verstorbenen Vater des Minimalismus’, berühren und auf der makellosen Oberfläche Spuren hinterlassen. Judds Werke definieren ihre eigene Welt, negieren jeden Bezug zum Alltag.

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