Zum Hauptinhalt springen

Lara Stoll steckt fest

Der Film «Das Höllentor von Zürich» von und mit der Slampoetin Lara Stoll ist ein farbiger Psychotrip, der vor allem mit seinen assoziativen Bildwelten überzeugt.

Ungemütlich: Nur die Flucht in die Welt der Bilder bietet einen Ausweg aus der Enge.
Ungemütlich: Nur die Flucht in die Welt der Bilder bietet einen Ausweg aus der Enge.
PD

Lara Stoll, gespielt von ihr selbst, hat ein Problem: Als sie Haare in den Abfluss der Badewanne hinunterstossen will, bleibt der Finger stecken. Durch das schwarze Loch, bei dem man unweigerlich an Hitchcocks «Psycho» denkt, dringt ein Schwall aus unbewussten Bildern, Erinnerungen und Visionen nach oben – es ist das vom Titel versprochene Höllentor. Eine klaustrophobische Situation, die man als Zuschauer aushalten muss. Auch ganze Flaschen Duschmittel und Shampoo, als Schmiermittel eingesetzt, nützen nichts, sie bekommt den Finger nicht raus.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.