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Mädchenschicksale und Frauengeschichten

Mit seiner Filmreihe um Andrea Arnold und Sofia Coppola beweist das Kino Cameo einmal mehr ein Flair für die Zeichen der Zeit. Die Werke der beiden Filmemacherinnen stehen für ein modernes und starkes Frauenkino.

Gelungenes Debüt: Szene aus Sofia Coppolas «The Virgin Suicides».
Gelungenes Debüt: Szene aus Sofia Coppolas «The Virgin Suicides».
PD

Die eine, Sofia Coppola, 1971 in New York geboren, entstammt einer US-amerikanischen Filme­macherdynastie italienischer Provenienz und wirkte seit früher Kindheit ganz selbstverständlich in den Filmen ihres berühmten Vaters Francis Ford Coppola mit.

Insgesamt achtmal stand sie für ihn vor der Kamera, man hat es ihr nicht unbedingt zum Guten gerechnet, und so hat sie 20-jährig die Schauspielerei mehr oder weniger definitiv an den Nagel gehängt. Dies allerdings nur, um sich vorerst als Fotografin zu versuchen und dann die Seite zu wechseln: 1998 stellte sie mit «Lick the Star» einen ersten Kurzfilm vor, ein Jahr später mit «The Virgin Suicides» ihren ersten langen Spielfilm. Mit ihrem zweiten Film, «Lost in Translation», holte sie 2004 einen Oscar für das beste Drehbuch.

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