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Mehr als ein One-Hit-Wonder

«Yéké yéké», Mory Kantés grösster Hit, eroberte in den 1980er Jahren die Dancefloors. Aber der Griot aus Guinea ist vor allem auch ein Bewahrer der musikalischen Tradition, aus der er stammt. Am Sonntag tritt er in der Reithalle auf.

Moiry Kanté spielt am Sonntag an den Afropfingsten.
Moiry Kanté spielt am Sonntag an den Afropfingsten.
PD

Den Song «Yéké yéké» dürften vielen kennen, manche wohl ohne zu wissen, von wem er stammt, weil sie vielleicht gerade zu einer der zahlreichen elektronischen Varianten tanzen: Geschrieben hat den Hit Mory Kanté, heute 69-jährig, gleichermassen Bewahrer und Modernisierer westafrikanischer Musik.

Auf dem Album mit dem programmatischen Titel «A Paris» von 1984 war der Song schon drauf, auch der Nachfolger «Akwaba Beach» von 1987 beginnt damit, dort in einer noch etwas funkigeren Version. Am Sonntag tritt Kanté – nicht zum ersten Mal – im Rahmen des Festivals Afro-Pfingsten auf.

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