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Monk steigt aus dem Grab

Der Zürcher Saxofonist Christoph Grab legt sein zweites Album mit Stücken von Thelonious Monk vor.

Thelonious Monk im Alter von dreissg Jahren, Minton’s Playhouse, New York. Foto: Wikimedia
Thelonious Monk im Alter von dreissg Jahren, Minton’s Playhouse, New York. Foto: Wikimedia

Vom Aussenseiter zur Ikone: Der Jazz verdankt Dem Pianisten und Komponisten Thelonious Monk (1917-1982) ein Œuvre von einzigartiger und exzentrischer Schönheit. Es gab eine Zeit, da sammelte Monk bei seinen Streifzügen durch New York Pfandflaschen, um seinen Teil zum Haushaltseinkommen beizutragen.

1951 hatte ihm die Polizei die berühmt-berüchtigte Cabaret Card entzogen: Diese brauchte man für Auftritte in Lokalen, in denen Alkohol ausgeschenkt wurde. Ohne Cabaret Card war ein Jazzmusiker in New York arm dran. Monk musste sechs Jahre lang ohne auskommen. Diese Zeit überstand er wohl nur dank dem Beistand seiner Frau, für die er die wunderbare Ballade «Crepuscule with Nellie» komponierte.

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