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Neue Songideen müssen sofort aufs Handy

Die expressiven Songs von Eliane Amherd sind eine Mischung aus R’n’B, Soul, Blues und Latin, so eigenwillig wie vertraut. Am Sonntag spielt die Walliser Sängerin und Gitarristin, die seit zwanzig Jahren in New York lebt, in der Esse.

«Ideen kommen in der Bewegung», sagt Eliane Amherd.
«Ideen kommen in der Bewegung», sagt Eliane Amherd.
Lisa Cohen

New York ist ein hartes Pflaster. Viele Kulturschaffende kommen irgendwann wieder zurück. Was hält Sie nach zwanzig Jahren noch dort?Eliane Amherd:Nun ja, man muss vielleicht schon ein wenig verrückt sein in NYC als Künstler überleben zu wollen. Die Umstände färben ab und es bleibt ein resistenter, hart arbeitender und kreativer Haufen. Ich habe in NYC den Luxus, mit zahlreichen hochkarätigen Musikern und Musikerinnen zusammenzuarbeiten, die professionell sind, die ich zudem noch gern mag und die gerne meine Musik spielen. Nach zwanzig Jahren ist es ja zum Glück auch nicht mehr so streng wie auch schon. Ich konnte einiges aufbauen.

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