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Reisen ohne Flugticket

Am Feierabend noch schnell nach Hongkong? Im Virtual Reality Cinema fühlt sich das schon sehr real an. Die Kurzfilmtage zeigen erstmals Filme, die die neue Technik verwenden.

Städtereisen ohne Bahn und Flugzeug: Filmstill aus «A Proximal Visit – Central» von Nicolas Büchi und Alun Meyerhans, Schweiz/Hongkong 2017. In der Fläche wird das 360-Grad-Panorama verzerrt.
Städtereisen ohne Bahn und Flugzeug: Filmstill aus «A Proximal Visit – Central» von Nicolas Büchi und Alun Meyerhans, Schweiz/Hongkong 2017. In der Fläche wird das 360-Grad-Panorama verzerrt.
zvg

Virtuelle Realität (VR) kann Menschen näher zusammenbringen, Blinde und Sehende zum Beispiel. Stefan Staub (Bild) hat diese Erfahrung gemacht mit dem Kurzfilm «Notes on Blindness». Darin schildert ein Blinder, wie er die Welt wahrnimmt, und der Film setzt das in Bilder um: «Du siehst also, wie der Blinde die Welt sieht», sagt Staub.VR-Filme sind mit einer 360-Grad-Panorama-Kamera gedreht und stellen den Betrachter mitten ins Geschehen; sie sind darin noch effektiver als 3-D-Filme. Die Kurzfilmtage Winterthur zeigen dieses Jahr erstmals drei Programme mit solchen Filmen. Kuratiert werden sie von Stefan Staub. Die ersten Filme seien vor zwei, drei Jahren erschienen, seither entwickle sich die Technik in grossen Sprüngen weiter, sagt Staub. Zu sehen sind deshalb vor allem ganz neue Filme: Von insgesamt 16 VR-Filmen stammen 12 aus diesem Jahr. An vielen Kurzfilmfestivals sei VR derzeit ein Thema, stellt Staub fest. Auch in Architektur und Kunst komme die neue Technik zum Einsatz.

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