Winterthur

Schlangenmühle und Marktgasse, Weihnachten 1967

Hans-Peter Bärtschi hat ein riesiges Fotoarchiv. Für den Landboten sucht der Industriehistoriker Perlen heraus. Heute: Fahrleitungsbruch an Weihnachten.

Fahrleitungsbruch: Sowohl der alte (l.) als auch der neue Trolleybus waren um Weihnachten 1967 auf der Rampe der Zürcherstrassenunterführung gestrandet.

Fahrleitungsbruch: Sowohl der alte (l.) als auch der neue Trolleybus waren um Weihnachten 1967 auf der Rampe der Zürcherstrassenunterführung gestrandet. Bild: Hans-Peter Bärtschi

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Vom Gaswerk zum Bahnhof ging man zu Fuss, der Bus war zu teuer. Ins Schulhaus Heiligberg durfte man nicht mit dem Velo fahren, das war unter der vorgeschriebenen Minimaldistanz. Aber zu Fuss konnte man einiges erleben.

Im Hintergrund bewies der leuchtende Weihnachtsschmuck in der Marktgasse, dass die übrige Stromversorgung noch intakt war.


Zum Beispiel vor Weihnachten 1967: Fahrleitungsunterbruch! Der alte Trolleybus Nr. 22 und der neue Nr. 111 strandeten abgebügelt auf der Rampe der Zürcherstrassenunterführung. Linkerhand stand noch ein Teil der erweiterten Schlangenmühle. Im Hintergrund bewies der leuchtende Weihnachtsschmuck in der Marktgasse, dass die übrige Stromversorgung noch intakt war.

Die Eckbebauung wich 1982 den Vorstellungen eines Investors und seiner Architekten – sie verpackten neben ihrem Neubau auch gleich den EPA-Bau von 1930 mit dunklem Blech. Die Portalsituation zur Altstadt hingegen steht unter Denkmalschutz. Derweil verändert sich die Möblierung im Unterführungsbereich ein weiteres Mal auf eigenartige Weise. (Der Landbote)

Erstellt: 01.02.2017, 15:27 Uhr

Erlebte Industrie (7/15)

In der 15-teiligen Serie zeigt der Winterthurer Industriehistoriker Hans-Peter Bärtschi Perlen aus seinem Bilderarchiv.

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