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Schweizer Filme aus aller Welt

Die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur präsentieren in den Sektionen «Schweizer Wettbewerb» und «Züri Shorts» einen formal kunterbunten Kurzfilmstrauss. Er zeugt inhaltlich vor allem von grosser Weltoffenheit.

Social Media, Migration und die Angelegenheiten von Frauen, liess John Canciani, der künstlerische Leiter der Kurzfilmtage Winterthur, an der Medienkonferenz verlauten, seien die diesjährig grossen Themen des internationalen Wettbewerbs. Sie sind es auch in den zwei Sektionen, die Einblicke ins aktuelle Kurzfilmschaffen der Schweiz vermitteln: in den drei Programmblöcken des Schweizer Wettbewerbs und bei den «Züri Shorts», die Lokales auf die Leinwand bringen.Doch zuerst fällt hier etwas anderes auf: eine geläufige Weltoffenheit, in einem Mass, wie man sie vor zehn Jahren noch kaum angetroffen hat. Das zeigt sich in der Themenwahl ebenso wie in den gewählten Drehorten: Es spielen nicht nur auffallend wenige Schweizerfilme in der Schweiz, sondern sie beschäftigen sich – abgesehen von Marvin Meckes‘ «Kleingolf», der die spiessbürgerliche Schweizer Minigolf-Szene beleuchtet – auch auffallend wenig mit des Schweizers Schweiz.

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