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Sebesta – ein hervorragender Klempner und Künstler

In der Axa im Superblock kann die hintergründige Dimension des Winterthurer Künstlers Jan Sebasta entdeckt werden. Die Provokation bleibt subtil, die Ausstellung auf eine Wand in der Rezeption reduziert. Darauf werden erstaunlich leise und sogar private Geschichten erzählt.

Röhren und Zeichnungen, die etwas erzählen: Installation von Jan Sebesta.
Röhren und Zeichnungen, die etwas erzählen: Installation von Jan Sebesta.
Madeleine Schoder

Jan Sebesta kann weit mehr als provozieren und pinkige «Handgranaten» aus Schaumstoff an der Wand befestigen («Landbote» vom 5.2.) Im Axa Superblock wurde dem 39-jährigen Winterthurer Künstler nur gerade eine Wand in der Lounge des Empfangs zur Verfügung gestellt. Dort ist er nun mit einer Installation vertreten. Sie setzt sich zusammen aus seinem Markenzeichen – Röhren – und einer Serie von Foto-Collagen aus Architekturelementen der Moderne. Eine nüchtern sachliche Präsentation, die erst auf den zweiten Blick (und mit Hilfe des Künstlers) zu erzählen beginnt, wobei sich eine feine Mischung aus formaler Ästhetik und Bedeutung ablagert.

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