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Sehen lernen mit Hitchcock

Die Filme Alfred Hitchcocks und das legendäre Interviewbuch, welches François Truffaut ihnen gewidmet hat, nimmt das Kino Cameo zum Anlass einer Filmreihe: eine Seh- und Denkschule.

Meister Hitchcock und sein Bewunderer Truffaut.
Meister Hitchcock und sein Bewunderer Truffaut.
pd

Ein bedrohlicher Schatten, der einen Duschvorhang aufreisst. Ein Flugzeug, das einen Mann jagt. Auf dem Kinderspielplatz ein Klettergestell voller Vögel. Eine Frau, die vom Kirchturm in die Tiefe stürzt. Die Bilder haben sich eingegraben in unsere Erinnerung. In den nächsten Wochen sind sie auch auf der Leinwand wieder zu sehen, in der Reihe mit Hitchcock-Filmen im Kino Cameo.Dass diese Bilder und die Filme, aus denen sie stammen, Filme wie «Psycho», «North by Northwest», «The Birds» oder «Vertigo», sich derart in unserem kollektiven Gedächtnis verfangen haben und heute als unbestrittene Meisterwerke der Filmgeschichte gelten, ist indes nicht allein das Verdienst jenes Regisseurs, der sie gemacht, sondern auch jenes anderen, der uns diese Filme in ihrem Facetten-Reichtum erschlossen hat. Während Ende der Fünfziger Jahre Alfred Hitchcock in seiner Wahlheimat Amerika vor allem als gewiefter Unterhalter gilt, dem es mit Kino-Blockbustern und seiner eigenen Fernsehshow gelungen sei, sich selbst zur Marke zu machen, erklären ihn die jungen Kritiker der «Cahiers du cinéma» zu einem der grössten Künstler der Gegenwart.

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