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Sie liebte den einen, er liebte viele

Im Theater Winterthur nähert sich Thomas Guglielmetti Stefan Zweigs Novelle «Brief einer Unbekannten» mit Hilfe von Schubert.

Ein ungleiches Paar: Simone Stahlecker und Matthias Fankhauser in «Brief einer Unbekannten».
Ein ungleiches Paar: Simone Stahlecker und Matthias Fankhauser in «Brief einer Unbekannten».
Peter Knup

Am Schluss erinnert sich der Mann vage an die Frau, die ihn ihr Leben lang liebte, ohne dass er es ahnte; sie hingegen hat sich schon für den Tod entschieden. Dazu hören wir den langsamen Satz aus Schuberts Streichquartett «Der Tod und das Mädchen» – Erfüllung und Verlangen halten sich die Waage.

Es ist der beste Moment in der Inszenierung der Novelle «Brief einer Unbekannten» von Stefan Zweig, die Thomas Guglielmetti, Programmleiter des Theater Winterthur, für die Bühne eingerichtet hat. Am Dienstag war Premiere, das Stück läuft bis am 14. Oktober.

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